Du trinkst. Und trinkst. Und trinkst.
Deine Kehle ist trocken und dein Körper welk.
Du spürst, wie deine Finger,
sehnige Knochen, Fleisch werden,
wie deine lederne Haut spannt unter Muskeln,
die ihren ersten Frühling sehen.
Dein erster Frühling
mitten im Winter.
Du spürst, wie dein Inneres phosphorisiert, luminiert, emittiert.
Du bist blind,
geblendet.
Nichts ist mehr real als dein innerstes Selbst, transformiert durch tausend Prismen, die Größe und Erhabenheit deiner Essenz exaltierend,
endlos, unendlich,
ewiglich, sublim.
Nichts ist mehr real als deine Potenz, alles umfangend und beherrschend,
rasend erregt im Feuer frenetischer Leidenschaften.
Du bist das Tier im Menschen.
Der Mensch im Tier.
Das Tier, das ein Mensch ist
und der Mensch, das Tier.
Trink das Wasser des Acheron, Mann.
Wachse auf zu deiner Bestimmung,
reife, trage Früchte, und vergehe.
Versenge, verbrenne, verglühe.
Im Werden weicht das Sein und alles geht zurück ins Nichts.
Hades handelt nicht.
Hört mehr Amorphis!!!!!! (mein aktuelles Lieblingslied)
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