Das Problem mit der Superposition

Metaphysische Fiktion Teil V

Da will ich mich eigentlich nur ungestört durch das Vor-Abi quälen, kann es aber nicht, weil mein Gehirn ständig an Quantenmechanik denkt. Jackpot!

Und so habe ich beschlossen, erst einmal alles aufzuschreiben und dann habe ich hoffentlich (vorerst) Ruhe. Mich stört das Prinzip der Superposition, denn etwas daran ist faul. Aber wenigstens weiß ich jetzt, was mich daran so stört.

Es ist keine Entscheidung und auch kein Umschalten. Ob etwas Welle oder Teilchen ist, ist egal. Wie Niels Bohr schon festhielt, ist das alles dem Prinzip der Komplementarität geschuldet und Welle und Teilchen sind im Grunde „dasselbe“ – nur unterschiedlich lokalisiert (von uns aus betrachtet). Ich stelle mir das wie eine Art Verschiebung vor.

Aber was, wenn wir einen Schritt weiter gehen?

Was, wenn nicht der Beobachter – oder der Vorgang des Beobachtens – den Zustand beeinflusst, wie es heute an jeder Straßenecke propagandiert wird, sondern allein das Prinzip der Komplementarität?

Was, wenn es sich bei der Komplementarität nicht um ein Prinzip oder Konzept oder eine Vorstellung handelt, sondern um eine unabdingbare Grundlage und damit um ein Naturgesetz?

Viele denken jetzt, das ist schwachsinnig, aber schaut mal genau hin: das ist es nicht!

Wir denken immer noch in Quarks oder Strings und allem, was darüber liegt. Aber auch Quarks bzw. Strings sind nur Potenzen der kleinstmöglichen Teilchen (Gottesteilchen oder wie auch immer) in Kombination mit der Wirkkraft und damit ein höherer Zustand, der durch die Zusammensetzung von Teichen und Wirkkraft bestimmt wird.

Prinzipiell sind wir alle eins, bestehen also alle aus demselben Stoff. Als gäbe es nur zwei Arten von Puzzleteilchen, die auf unterschiedliche Weise aneinander gepuzzelt werden können und dadurch unterschiedliche Ausprägungen bilden können – ein primitiver Vergleich wäre ein Kaleidoskop, allerdings ohne Farben und viel vielfältiger. Wie auch immer, jeder Vergleich wird hinken, da das, was ich beschreibe, so einfach und gleichzeitig unglaublich abstrakt für unser Denken ist.

Also weiter: wenn wir alle grundsätzlich dasselbe sind, ist alles dasselbe. Die Luft, die Wand, das Gras, alles ist letztendlich kleinstes Teilchen und Wirkkraft. Und wenn wir zusammenkommen bilden wir einen Raum aus demselben, das lediglich unterschiedlich „dicht“, unterschiedlich „kombiniert“ ist (die Begriffe hinken, aber ich habe keine anderen).

Wenn jetzt also ein Raum besteht, in dem ein Photon im Zustand der Wellenbewegung ist, kann das passieren, weil der Raum diese Möglichkeit als idealen und energetisch sowie existenziell sinnvollsten und geeignetsten Zustand ermöglicht. Im Grunde geschieht das ohne „Möglichkeit“ oder „Abwägen“, es geschieht einfach, weil das Sinn macht und passt. Es ist so!

Andere Zustände würden Reibung oder anderen Widerstand erzeugen und damit Energie kosten. Sie erfordern also „Absicht“ oder „Zweck“, sonst würde sich die Investition von Kraft und Energie nicht lohnen.

Kommt jetzt ein weiterer Faktor hinzu, z. B. eine Zufuhr von Energie in Form von Wärme oder Licht, oder ein komplexer Körper, z. B. ein Mensch, der nichts anderes ist als eine hochenergetische, sensible und energiehungrige Potenz von Teilchen und Wirkkraft ist, dann verändert er (der Körper) den Raum. Er ist durch sein Eintreten Teil des Raumes und fügt sich in die schon bestehende Ansammlung von Teilchen und Wirkkraft hinzu (er ist ja im Grunde auch nichts anderes als eine Ansammlung davon, wie Wasser, das in Wasser eindringt, aber „verändert“ ist, z. B. mit bestimmten Stoffen versetzt), da er aber bestrebt ist, diese Potenz und diesen Zustand zu erhalten, verändert sich auch der Zustand der anderen Teilchen / der Wirkkraft, die ihn umgeben (beim Wasser, würde das Wasser um das „warme“ Wasse ebenfalls etwas wärmer…blödes Beispiel und unpassend, aber es ist das beste, das mir gerade einfällt).

Die Folge wäre, dass das Photon, das nichts anderes ist als eine andere Art der Potenz von Teilchen und Wirkkraft, sich ebenfalls an die Bedingungen des Raumes anpasst, um in der Gesamtheit den optimalen Zustand zu erhalten. Weil der Zustand als Welle nun aber seinen Zustand oder den der anderen Potenz beeinflusst, passt sich der Zustand so an, dass es möglichst wenig Reibung gibt und und der Welle wird das Teilchen (das sie ja die ganze Zeit war, nur allokal). Ich hätte fast gesagt, dass das eine Art „Schutzmechanismus“ ist, aber das klingt dann zu existenziell. Wahrscheinlich ist es aber genau das. Um Beim Beispiel mit dem Wasser zu bleiben: unser Photon wäre in der Wellenbewegung der Eisblock und der Mensch das warme Wasser. Da das warme Wasser energetisch wirksamer ist, würde der Eisblock zwangsweise schmelzen und zu Wasser, weil die andere Anpassung – alles wird zu Eis – zu viel Energie kostet und den Zustand des Systems nachhaltig kompromttieren würde. Auch wieder ein blödes Beispiel, aber wir haben keine passenden Analogien, die die noch größtenteils unbekannten Mechanismen der Quantenphysik adäquat illustrieren könnten.

Das wäre dann das Prinzip bzw. das Gesetz der Komplementarität, das alles dazu zwingt, sich so zu verhalten, dass der Raum und die darin enthaltenen Teilchen und Wirkkraft möglichst lange den Status Quo beibehalten kann bzw. mit nur wenig Auflösung in einem stabilen Zustand verharren. Reibung und zu starke Veränderung würden zu viel Störung in das System bringen und eine mögliche Kettenreaktion könnte die Stabilität des gesamten Raums bzw. Systems gefährden. So ist Komplementarität eine Notwendigkeit, um in einem dualen System, das auf Gegensätzlichkeiten basiert (Materie – Wirkkraft, + – , Nord-Süd, etc.) ein Gleichgewicht zu erhalten.

So…jetzt habe ich das aufgeschrieben und ich weiß, dass das nur die Spitze des Eisbergs ist. Und ich bin ja auch nicht die einzige, die sowas denkt….ich denke da an Bohm und andere, die auch solche Ideen hatten, aber anders. Ich bin ja auch keine Physikerin, sondern nur bekloppt…Aber er hat Recht mit dem Konzept der impliziten Ordnung. Es ist genau DAS – nur müssen wir noch weiterdenken, wir sind noch nicht am Ende. Ich bin sicher, da ist noch mehr. Und das Prinzip der Komplementarität ist in Wahrheit ein Gesetz, ihr werdet schon sehen!


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